Im Alter lassen alle Funktionen des Körpers nach und wir leiden mehr und mehr an den unterschiedlichsten Einschränkungen und Wehwehchen. Ganz typisch sind dabei vor allem Abnutzungserscheinungen der Gelenke, die unsere Bewegungsfreiheit mehr und mehr einschränken. Besonders störend ist es, wenn unsere Gehfähigkeit nachlässt. Die Gefahr von Stürzen selbst im eigenen Heim steigt und wir sind nichtmehr in der Lage ohne fremde Hilfe wieder aufzustehen. In der Vergangenheit haben sich alte Menschen in dieser Situation üblicherweise mit einem Gehstock beholfen, doch dieser bringt einige Nachteile. Zum Glück gibt es heutzutage den Rollator als in den meisten Fällen praktischere Alternative.

Rollator

Was ist ein Rollator?

Ein Rollator ist ein Wägelchen mit zwei Griffen, an denen Sie sich festhalten und auf denen Sie sich abstützen können während Sie es beim Gehen vor sich herschieben. Wenn Sie Kinder haben erinnern Sie sich vermutlich an die bunten Laufwägen, die ihnen beim Gehen Lernen geholfen haben, auch wenn Mama und Papa gerade keine Zeit hatten ihnen einen Finger als Balancehilfe zu reichen. Rollatoren funktionieren nach genau demselben Prinzip, siehe mehr. Mit ihm können Sie sich ihre Bewegungsfreiheit und Selbständigkeit auch dann erhalten, wenn Ihre Balance schon etwas angeschlagen ist und Sie sich beim Gehen abstützen müssen.

Wo der Rollator an seine Grenzen stößt

Natürlich haben alle Gehhilfen ihre Vor- und Nachteile. Der Rollator mit seinen Rollen ist auf ebenen Boden angewiesen. Mit ihm können Sie sich großartig in einer ebenerdigen Wohnung bewegen und auch auf betonierten Gehwegen und Bürgersteigen fahren. Sobald Sie aber an eine Stufe oder Treppe kommen, braucht der Rollator selbst Hilfe. Jemand muss ihn hinauf oder hinunter tragen und Sie sind auf das Treppengeländer oder ebenfalls einen anderen Menschen angewiesen. Der Stock kann Ihnen hingegen auch beim Treppensteigen Unterstützung bieten. Wenn man in einem Haus mit mehreren Ebenen lebt, kann man sich auch mit einem Treppenlift und einem zweiten Rollator behelfen, aber manchmal wird man mit dem Rollator doch Hilfe brauchen. Dafür bietet er eine stabile beidseitige Abstützmöglichkeit. Der Stock kann uns nur auf einer Seite stützen.

Wenn wir etwas tragen wollen

Ein Nachteil einer Gehhilfe ist, dass wir damit eine Hand voll haben und sie nicht verwenden können um etwas zu tragen. Beim Rollator sind es sogar beide Hände! Um diesem Problem zu begegnen sind Rollatoren mit Körben, Tabletts und Fächern ausgestattet in denen wir tatsächlich sogar mehr transportieren können als die meisten Menschen auf einmal tragen können. In dieser Beziehung ist der Rollator dem Stock haushoch überlegen. Er nimmt uns nicht nur das mehrmalige Hin- und Hergehen ab, sondern trägt auch noch das Gewicht unserer Einkäufe oder des Geschirrs. So wird der Rollator zu Gehhilfe, Einkaufswagen und Servierwägelchen in einem.